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Öffnungszeiten: Mi: 15.00 - 17.00 Do: 17.00 - 19.00 Sa/So: 14.00 - 17.00
Zusätzliche Informationen finden Sie im Programm.
Abraham ist die grosse Leitfigur der drei prophetischen Religionen Judentum, Christentum und Islam.
Von ihm stammen Isaak und Jakob, die Stammväter Israels und Jesu Christi ab, aber auch Ismael, der Stammvater der Ismaeliten, Araber und Muslime.
Abrahams unerschütterliches Vertrauen zu Gott ist Juden, Christen und Muslimen Vorbild.
Wie er, verstehen sie sich vom barmherzigen und gerechten Gott abhängig, aber vor ihm auch verantwortlich für ihr Tun.
Gott sprach zu Abraham: " siehe, ich habe meinen Bund mit dir und du sollst ein Vater vieler Völker werden." Gn 17.4
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"Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein.
Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft." Dn 6.4,5
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr." Lev. 19.18b |
| "Als Jesus das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; . Und er tat seinen Mund auf und lehrte sie." Mt 5.1,2
Jesus legte den Kindern die Hände auf und betete. Die Jünger wehrten ab, doch Jesus sprach:
"Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solchen gehört das Himmelreich." Mt. 19.14 | |
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Gott sprach zu Abraham: " Auch den Sohn deiner Magd will ich zu einem Volk machen, weil er dein Sohn ist." Gn 21.13 |
Noch tun wir uns oft schwer mit der Verständigung zwischen den Religionen.
Blicken wir heute auf die Heimat von Abraham, auf das Gebiet zwischen Euphrat und Tigris,
Palästina und Israel, sehen wir mit Entsetzen, wie Mütter ihre Kinder, Männer ihre Freunde, Jugendliche ihre Eltern beklagen.
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Wir arbeiten am Weltfrieden, wenn wir uns gegenseitig kennen lernen und achten. Schreiben wir uns die "Goldene Regel" ins Herz:
Judentum: Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass sie dir tun. (Rabbi Hillel, Sabbat 31a)
Christentum: Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso. (Mt. 7.12, Lk. 6.31)
Islam: Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er selber sich wünscht. (40 Hadithe von an-Nawawi 13)
Lutherübersetzung der Bibel
Hans Küng: Spurensuche. Die Weltreligionen auf dem Weg
Hans Küng: Stiftung Weltethos; Weltreligionen, Weltfrieden, Weltethos
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